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Eiszapfen am Fenster © luise PIXELIO www.pixelio.de
Eiszapfen am Fenster © luise PIXELIO www.pixelio.de

Sinken die Temperaturen draußen merklich, dann steht unweigerlich der Winter vor der Tür. Um nicht im Freien zu frieren, muss deshalb über die ungemütlichere Jahreszeit eine dicke Winterkleidung getragen werden. Zuhause hilft der Dauerbetrieb der Heizung für eine kontinuierliche Wärme im häuslichen Wohnbereich. Damit aber nicht über Gebühr geheizt werden muss und somit eine zu hohe Heizkostenrechnung entsteht, sollten die Fenster und Türen immer eine gute Dämmwirkung vorweisen. Bei neuwertigen Fenstern und Türen ist dies stets gewährleistet. Anders sieht das bei in die Jahre gekommenen Haustüren und Fenstern aus, da hier oftmals die Dämmwirkung nur unzureichend ist. Deshalb sollte man jegliche schlecht isolierende Öffnungen nach draußen unbedingt „winterfit“ machen. Zum einen wird es zuhause dann auch behaglicher, zum anderen profitiert man dadurch auch finanziell.

Bei älteren Fenstern und Haustüren lohnt sich ein Winter-Check vom Experten

Ob Fenster oder Haustüren dicht sind, hängt maßgeblich davon ab, wie diese eingestellt sind. Nur wenn diese nämlich wirklich richtig eingestellt sind, dann ist auch eine optimale Dämmwirkung gewährleistet. Hier lohnt sich einen Experten wie einen Fensterbauer oder einen Schreiner heranzuziehen – besonders wenn die Haustür und die Fenster bereits 10 Jahre und mehr auf dem Buckel haben. Durch diesen erhält man nämlich einen genauen Überblick, ob die Öffnungen nach draußen irgendwo aufliegen oder gar klemmen. Auch checkt der Experte auf diesem Gebiet gleich sämtliche Dichtungen. Falls irgendwo ein Mangel festgestellt wird, der die Dämmwirkung minimiert, sollte dieser natürlich auch gleich von der Fachkraft beseitigt werden.

Bei alten Holztüren und –Fenstern nachrüsten: Dichtungen

Bei alten Holzfenstern und –Türen war es früher oft der Fall, dass diese ohne Dichtungen eingebaut wurden. Aus heutiger energetischer Sicht stellt das natürlich eine sehr kostspielige Angelegenheit dar, da dadurch nur eine unzureichende Dämmwirkung erzielt wird. Hier kann man aber selbst Abhilfe schaffen, da man in jedem guten Baumark Dichtungen für Holzfenster und –Türen kaufen kann. Diese müssen dann immer dergestalt am Rahmen eingeklebt werden, dass keine zu große Spannungen auf die Beschläge entstehen. Natürlich kann hier aber auch ein Schreiner einem gute Dienste leisten, da dieser in die Holztüren und –Fenster im Nachhinein noch eine Nut fräsen kann, in die dann die Dichtungen gelegt werden können.

Eine bessere Dämmwirkung beim Fenster-Rahmen – durch eine Spezialfolie

Bei in die Jahre gekommenen Fensterrahmen kann man auch eine erhöhte Dämmwirkung erzielen, indem man eine spezielle Folie darauf geklebt. Diese Spezialfolie kann man wiederum in jedem guten Baumarkt kaufen oder übers Internet. Hierdurch entsteht eine isolierende Schicht, die bei alten Fensterrahmen eine wesentliche höhere Dämmwirkung sicherstellt.

Fenster und Haustüren sind normalerweise immer gut gedämmt, wenn in ihrer Nähe nichts von der Kälte, die draußen herrscht, spürbar ist. Merken tut man dies indirekt ebenso, in einer jährlich moderat ausfallenden Heizkostenrechnung. Hat jedoch an Haustür und Fenstern sichtlich der Zahn der Zeit genagt oder sind die Fenster-Scheiben einfach zu dünn, dann lohnt sich allemal eine Modernisierung aller Öffnungen nach draußen. Spätestens im nächsten Winter wird man dann aufgrund einer dauerhaft warmen Stube bei geringer Heizleistung kopfnickend zustimmen, dass die Investition in neue Fenster und eine neue Haustür auf jeden Fall richtig war.