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Fenster-Reinigung © Julien Christ PIXELIO www.pixelio.de

Die größte Freude an Fenstern hat man, wenn sie tiptop funktionieren – und man jederzeit problemlos durch sie hindurchsehen kann. Das ungestörte Hindurchschauen ist aber nur dann möglich, wenn die Scheiben möglichst sauber sind. Und dies ist bekanntlich nur bei regelmäßigem Putzen der Fall, was aber oftmals ein ärgerliches Problem darstellt. Denn die wenigsten Menschen putzen gerne. Damit nun erst gar nicht das leidige Thema der Scheibenreinigung immer wieder aufkommt, machen neue Fenster mit Hightech-Scheiben entschieden Sinn – die selbstreinigend sind. Dadurch, dass solche innovativen Scheiben mittels eines Selbstreinigungseffekts nahezu immer auf natürliche Weise sauber bleiben, fällt nämlich das nervige Putzen der Fenster weg.

Immer saubere Fenster – mit Titandioxid beschichtete Glasscheiben

Seit den 80er Jahren gab es bereits hydrophobe, sprich wasserabweisende Glasoberflächen bei Duschkabinen. Ab 2002 konnten durch neue Technologien herkömmliche Fenster mit selbstreinigenden Scheiben ausgestattet werden. Hierbei werden Scheiben als selbstreinigend genannt, wenn ihre Oberflächenbeschichtung aus Titandioxid besteht. Mittels UV-Licht wird bei dieser Beschichtung eine chemische Reaktion ausgelöst und Sauerstoff freigesetzt. Die Freisetzung von Sauerstoff führt wiederum dazu, dass natürliche Verschmutzungen wie zum Beispiel Blütenstaub oder Vogelkot nicht mehr dauerhaft an der Fenster-Scheibe haften bleiben und sich somit selbst davon wieder lösen. Geringere Verunreinigungen wie Fingerabdrücke oder verendete Insekten werden sogar durch die mit Titandioxid beschichte Glasoberfläche sofort eliminiert. Ist nun aber die Scheibe mal wirklicht richtig stark dreckig geworden, dann wird dennoch spätestens mit dem nächsten Regenschauer diese wird komplett sauber sein.

Hightech-Fenster mit Nano-Technologie – die nahezu „unkaputtbar“ ist

Eine Nano-Technologie, die bei der Beschichtung selbstreinigender Scheiben eingesetzt wird, sorgt für immer saubere Fenster. Denn die Beschichtung aus Titandioxid besteht durchgehend nur aus Nanopartikeln, die auf die Scheiben schlagendes Wasser gleichmäßig darauf verteilen. Dadurch wird jeglicher Dreck, der bereits durch die Sauerstoffreaktion dort gelöst wurde, immerzu sofort komplett abgespült – und die Scheiben der Fenster bleiben kontinuierlich sauber.

Damit dieser Selbstreinigungseffekt aber niemals während der ganzen Lebenszeit der Scheiben verloren geht, dürfen solche Fenster niemals mit Silikon in Berührung kommen und damit behandelt werden. Silikon unterbindet nämlich die gleichmäßige Wasserverteilung auf den Scheiben – was ja gerade für das Sauberbleiben ein zentraler Aspekt ist.

Fenster mit selbstreinigenden Scheiben – und Fensterputzen war gestern

Auch sollte man bei selbstreinigenden Fenstern wissen, dass diese nicht immer gleich gut sauber bleiben. Denn ein wichtiger Faktor ist stets entscheidend, dass der Selbstreinigungseffekt voll und ganz zum Zuge kommt – das Regenwasser. Deshalb werden gerade Dachfenster, die beispielsweise einen bestimmten Neigungswinkel vorweisen, besser und schneller sauber als Fenster, über denen sich eine Überdachung befindet. Bekommt ein Fenster über einen längeren Zeitraum gar überhaupt kein Regenwasser ab, so wird dieses dann natürlich auch nicht sauber.

Wer jedoch ein absoluter Putzmuffel ist, der sollte sich aber wirklich ernsthaft überlegen, bei neuen Fenstern selbstreinigende Scheiben einbauen zu lassen. Diese kosten zwar in der Regel 15 bis 20 % mehr als normale hochwertige Isolierglasscheiben, dafür garantieren solche Fenster fast immer – optimale Sichtverhältnisse.