Bei Neubauten unterliegen am meisten Fenster Sparzwängen

Written by Ralf Kuenkel. Posted in Fenster, Uncategorized

Innovatives Aluminium-Fensterpofil

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In Deutschland wird wieder vermehrt gebaut. Das ist ein Ausdruck, dass es vielen Menschen finanziell gut geht. Nichts ist schließlich ein größerer Beleg hierfür als ein eigenes Haus, da hierdurch normalerweise über Jahrzehnte hohe Kosten anfallen. Damit aber bereits während des Neubaus die Ausgaben aufgrund von plötzlichen Finanzierungsschwierigkeiten noch gestemmt werden können, sparen Häuslebauer sehr oft gerade an einer wichtigen Hauskomponente: den Fenstern. Eine aktuelle Studie, die speziell an Architekten unter dem Gesichtspunkt von Einsparmaßnahmen bei Bauherrn aufgrund von abrupten Sparzwängen gerichtet war, legte das offen. Da man aber bei qualitativen Fenstern gerade über die Jahrzehnte sehr profitiert, stellt sich hier natürlich die Frage, ob nicht vielleicht zu schnell am falschen Ende gespart wird.

Ein Traumhaus wollen viele, aber bei Zahlungsschwierigkeiten sollen möglichst Einsparungen an den neuen Fenstern vorgenommen werden

Sich ein Eigenheim bauen zu lassen, an dem ein guter Architekt die eigenen Vorstellungen des Traumhauses wunschgemäß verwirklicht, zieht man gerne bei dem größten Finanzierungsprojekt des eigenen Lebens heran. Schließlich erhält man so unter Garantie kein Haus „von der Stange“, sondern eine denkbar hohe fachkompetente Umsetzung. Und das macht auch überaus Sinn. Denn nach Fertigstellung wird man sich in seinem Traumhaus natürlich umso wohler fühlen. Dennoch kommt es nicht selten vor, dass während der Hausrealisationsphase plötzlich finanzielle Schwierigkeiten beim Bauherrn auftreten. Hierbei wünschen die Häuslebauer vom Architekten dann vorwiegend, genauer gesagt 23 %, dass bei der Hausfassadengestaltung Abstriche vorgenommen werden sollen und dies möglichst bei den neuen Fenstern sowie bei den Außentüren.

Sind Einsparungen gerade an Fenstern aber auch wirklich über die Jahre gesehen sinnvoll?

Dass am meisten bei finanziellen Engpässen an Fenstern und Außentüren gespart wird, legt die aktuelle Jahresanalysestudie 2014/15 von BauInfoConsult offen. Hierbei wurden 180 Architekten telefonisch gefragt und sollten möglichst eine spontane Angabe geben. Zwar liegen nach Meinung der interviewten Architekten die plötzlichen Einsparungsmaßnahmen mit 40 % im Innenausbau am höchsten, hierunter fallen aber individuell ganz unterschiedliche Bereiche, wo der Rotstift angesetzt werden soll. Daher sind bei konkreten Einsparungsposten die Fenster und Außentüren mit 23 % ganz vorne liegend. Hierbei stellt sich natürlich die Frage, ob vielleicht nicht zu schnell bei den Fenster- und Außentüren-Kosten der Rotstift angesetzt wird. Denn gerade bei Fenstern zahlt sich auf längere Sicht eine hervorragende Qualität aus – die natürlich wiederum ihren Preis hat.

Qualitative Fenster zahlen sich über die Jahre gesehen entschieden aus

Bauherrn sollten sich auf jeden Fall immer vor Augen führen, was für ein Energieeinsparpotential bei den jährlichen Heizkosten bei Top-Fenstern gewährleistet ist. Je besser das Rahmenmaterial und die Verglasung ist, desto niedriger fällt schließlich auch der sogenannte U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) aus – und somit der Wärmeverlust im Eigenheim. Ebenso ist bei sehr qualitativen Fenstern die Lebensdauer um einiges höher, da das gesamte verwendete Material langsamer altert. Beide Aspekte sollte man unbedingt als Häuslebauer bei einer notwendigen Rotstiftansetzung keineswegs unberücksichtigt lassen. Deshalb ist es bei notwendigen Einsparmaßnamen unter Umständen sinnvoll, das ursprüngliche Vorhaben, günstigere Fenster zu kaufen, noch einmal zu überdenken und anstelle dessen eventuell woanders finanzielle Kürzungen vorzunehmen.

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