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CO2-Ausstoß bei älteren Einfamilienhäusern © Daniel Bleyenberg PIXELIO www.pixelio.de

Dieser Winter ist das beste Beispiel dafür, dass unser Klima sich in einem dramatischen Wandel befindet. Nahezu Sommertemperaturen in der Winterzeit gab es nämlich in Deutschland noch nie! Unstrittig ist der Treibhauseffekt hiefür verantwortlich. Denn immer mehr Emissionen an Kohlendioxyd, die in unsere Atmosphäre gelangen, sorgen für eine kontinuierliche Erhöhung unserer Temperaturen und für eine stetige Erwärmung unseres ganzen Planeten. Dass dies schließlich eine katastrophale Auswirkung für unsere Natur und für uns Menschen hat, weiß inzwischen jeder. Daher muss schnellstmöglich jedes Land versuchen seinen CO2-Ausstoß zu minimieren. Ein riesiges Einsparpotential stellt hier die Fenster-Nachrüstung in Altbauten dar. Schließlich sind rund drei Viertel aller Häuser älter als 25 Jahre und die meisten davon extreme Energiefresser – da durch deren vielfach veraltete Fenster die Heizenergie stets im Nu entweicht.

Neue Fenster in Altbauten halbieren mindestens den Heizenergieverbrauch

Bei einem Haus, das 25 Jahre und älter ist, beträgt im Durchschnitt der Heizölverbrauch pro Quadratmeter aufs Jahr gesehen 20 Liter. Bei einer Wohnfläche von 150 m² entstehen dadurch bei einem einzigen Altbau jährlich sage und schreibe 7,5 Tonnen an Kohlendioxyd – und dies vielfach aufgrund alter Fenster mit einer schlechten Dämmwirkung. Vergleicht man hierzu noch den Energieverbrauch von modernen Häusern, die natürlich auch allesamt mit neuen Fenstern ausgestattet sind, dann wird die Energieverschwendung bzw. das Energieeinsparpotential noch entschieden besser fassbar. Denn moderne mit neuen Fenstern versehene Häuser verbrauchen tatsächlich pro Quadratmeter weniger als die Hälfte an Heizenergie, als dies bei Altbauten der Fall ist!

Durch den Austausch alter Fenster viel an Heizenergiekosten einsparen

Nach Berechnungen, die der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller erhoben hat, sind in Deutschland in Privathäusern ca. 300 Millionen Fenster nicht mehr zeitgemäß. Und bei diesen zahlt sich eine Erneuerung der thermischen Schwachstelle Fenster in jedem Fall aus. Schließlich spart man durch neue Fenster garantiert Jahr für Jahr eine sehr ordentlich Summe bei den Heizkostenausgaben ein. Denn beispielsweise bei einem Einfamilienhaus, das über eine Fensterfläche von 25 m² verfügt, können durch den Austausch der alten Fenster jährlich bis zu 500 Liter an Heizöl eingespart werden. Dadurch spart man pro Jahr ca. 400 Euro an Heizkosten ein – Tendenz aufgrund des immer teurer werdenden Öls steigend. Aber auch unglaubliche 1,3 Tonne an Kohlendioxyd werden hierdurch weniger in die Luft geblasen!

Vom Einbau neuer Fenster profitiert unsere Umwelt und somit jeder Mensch

Und das Gute bei der Fenster-Sanierung von privaten Altbauten ist, dass hierzu bestimmt je nach Wohnort staatliche Förderprogramme herangezogen werden können, damit man sein Energieoptimierungsvorhaben leichter realisieren kann. Aber auch unabhängig davon sollte jeder Altbaubesitzer ernsthaft in Erwägung ziehen seine alten Fenster durch neue zu ersetzen. Gerade auf längere Sicht gesehen profitiert man hier nämlich immer, da dadurch der jährliche Heizenergieverbrauch entschieden geringer wird. So fallen die von Jahr zu Jahr höher werdenden Öl- und Gaspreise bei Weitem nicht zu sehr ins Gewicht. Aber ebenso profitiert unsere Umwelt davon – und dadurch unsere Natur und somit auch wir Menschen. Schließlich garantiert nur eine Absenkung des Kohlendioxydausstoßes, dass unsere Welt so wunderschön bleibt, wie sie ist. Daher sollte jeder Hausbesitzer, der eine unzeitgemäße Dämmwirkung bei seinen Fenstern hat, ebenso durch einen Fenster-Austausch dazu beitragen, dass bei uns beispielsweise die Winter auch wunderschön anzusehende schneeweiße Winter bleiben.