Mit Fenster-Apps kinderleicht Zeit und Geld sparen

Written by Ralf Kuenkel. Posted in Fenster, Uncategorized

Apps auf einem iPhone © Kigoo Images  PIXELIO www.pixelio.de

Apps auf einem iPhone © Kigoo Images PIXELIO www.pixelio.de

Wer kennt und liebt sie nicht – Apps! Jeder Smartphone-Besitzer nutzt tagtäglich Apps, um auf einfache Art und Weise einen hilfreichen Nutzen dadurch zu haben. Gerade aufgrund ihrer großen Beliebtheit kommt es nicht von ungefähr, dass es inzwischen auch Apps zur Verbesserung und Optimierung von Fenstern gibt. Das macht ja auch großen Sinn, da auch besonders hier ihre enorm förderlichen Aspekte für Nutzer zum Tragen kommen können. Denn mit einer Fenster-Check-App kann man im Nu ausloten, wie hoch das Einsparpotential bei einer energetischen Sanierung der Fenster ist. Inzwischen können nämlich Apps vor Ort problemlos die genaue Beschaffenheit von Fenstern ermitteln – und mit weiteren Features jegliche Kaufentscheidung entschieden erleichtern.

Über eine Fenster-App zunächst den Uw-Wert bestimmen

Schritt für Schritt kann eine überaus nützliche Fenster-App anzeigen, wie hoch das energetische Einsparpotential bei der Modernisierung der hauseigenen Fenster ist. Natürlich kann die App das nur, wenn man sie mit den hierfür notwendigen Informationen „füttert“. Zuerst wird die zentrale Größe, die Auskunft über die „thermische“ Qualität des Fensters gibt, bestimmt – der Uw-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient). Verschiedene Fenster-Konstruktionen stehen hier normalerweise bei einer App zur Auswahl, wobei man die verbaute Form mit der passenden abgleichen muss. Anschließend muss das Material des Fensterrahmens bestimmt werden und bei der App eingegeben werden sowie die vorhandene Verglasung. Hierauf wird der vorhandene Uw-Wert bei der App angezeigt.

Eine Fenster-App listet genau das Einsparpotential mit neuen Fenstern auf

Nach Ermittlung des Uw-Wertes muss bei der App die gesamte vorhandene Fensterfläche eingegeben werden. Normalerweise lässt sich diese, ausgehend vom tatsächlichen Bestand, recht einfach „hochrechnen“. Damit die Heizenergiekosten und die hiermit zusammenhängende CO2-Bilanz berechnet werden kann, muss darüber hinaus die verwendete Heizenergie samt Energiepreis angegeben werden. Die Heizenergiekosten können sich hierbei natürlich maßgeblich unterscheiden, je nachdem ob man mit Öl, Gas oder Strom heizt und wie viel man für die verwendete Energieform bezahlt. Auch mögliche Energiepreisanstiege werden bei solch einer Fenster-App miteinbezogen. Hat man all dies nun bestimmt und mit der App abgeglichen, dann wird auf der App der jetzige Energieverbrau pro Jahr angezeigt und der neue Energieverbrauch jeweils inklusive  CO2-Ausstoß ebenfalls im Zeitraum eines Jahres – mit den neuen Fenstern.

Eine Fenster-App ersetzt aber keine Analyse eines Fachunternehmens oder Architektens

Eine andere nützliche Fenster-App ist beispielsweise mit vielen Handwerker-Tools ausgestattet, so dass man vor Ort am verbauten Objekt die Glasdicke und die Glasstärke messen kann und eine Prüfung der Beschichtung vornehmen kann. Dadurch erhält man sofort einen kompetenten Überblick über die genaue Beschaffenheit der einzelnen Fenster.

Trotz aller unstrittig sehr nützlichen und hilfreichen Fenster-Apps, die schnell und einfach ein Verbesserungs- und Optimierungspotential bei den hauseigenen Fenster anzeigen, sollte dennoch immer im Anschluss noch ein Expertenunternehmen für Fenster oder ein Architekt herangezogen werden. Nur so kann dann wirklich dafür gesorgt werden, dass etwa die Dämmwirkung der Fenster und des Hauses sich tatsächlich entschieden verbessert und somit die gesamte Energiebilanz – und Jahr für Jahr viel an Heizkosten eingespart wird.

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